Landing Pages

So wird das was!

Landing Page

Hui, die Lande-Seite! Wie ein Flughafen, oder Bahnhof: Da, genau da, kommen deine Kund*innen an. Aber noch sind sie nicht Kund*innen – sie landen eben erst mal nur. Bleiben sie? Kaufen sie, buchen sie?

Also: Wie schreibt man eine gute Landing Page?

Landing Page? – Lass uns über Bahnhöfe sprechen

„Ich versteh nur Bahnhof“ – kennst du bestimmt, den Spruch. Ich schnall nichts, ich kapiere es nicht, da will jemand was von mir – aber echt mal: Was denn eigentlich? Ich versteh nur Bahnhof.

Bahnhöfe also. Und Landing Pages.

Stelle sicher, dass deine Landing Page ein Bahnhof ist, den jede*r kapiert.

Und jetzt denk mal an eine Reise zurück. Bahnhof, der Zug fährt ein: Was machst du?

  • Du schaust aus dem Fenster und schaust, wo du eigentlich bist.
  • Aha, Bahnhof.
  • Da, ein Schild: MEIN Bahnhof. Der Ort, wo ich hinwollte. – Okay, super: Hier steige ich aus!

Und jetzt: Landing Page.

Dein potenzieller Kunde hat eine Anzeige gelesen, geklickt (ist in den Zug gestiegen) – und kommt nun auf deinem „Bahnhof“ an.

„Willkommen auf meiner Seite!“, steht da. „Hier ist ein tolles Angebot für dich!“

So allgemein reicht es nicht, denn das heißt nur: „Bahnhof“. Dein Kunde fährt in einen Bahnhof ein – aber in welchen?

„Hey, schön dass du beim Programm XYZ gelandet bist!“, ist schon besser. „Dein Ziel ABC ist erreicht.“

Das ist die Botschaft (das Bahnhofsschild), das deine Kundin lesen will. „Okay“, denkt sie dann. „Super! Hier bin ich richtig! Hier steig ich aus, denn hier wollte ich hin.“

Learning 1:

Stelle sicher, dass dein „Bahnhof“ klar beschildert ist.

Und gleich noch dazu:

Stelle sicher, dass das Ticket, das dein Kunde gelöst hat (die Anzeige, die er geklickt hat, um auf deine Landing Page zu kommen, dein Post, der ihn dahin schickte etc.) damit übereinstimmt, was dann auch kommt.

Wenn deine Anzeige Musik bewirbt, du auf der Landing Page aber ein Buch über Musik verkaufst, ist das knapp daneben. Und knapp daneben ist auch vorbei; deine Landing Page-Besucherin steht und denkt:

„Das hat auch mit Musik zu tun – aber ich wollte doch eigentlich singen, nicht lesen. (Ist das hier wirklich Berlin Hauptbahnhof? Ich glaub, ich steig zurück in den Zug.)“

Sprich: Sie klickt die Seite wieder weg. Klickt weg und ist weg, und du hast umsonst Geld für eine Anzeige gezahlt.

Stimme den Weg zur Landing Page gut mit der Landing Page ab.

Gut angekommen – und jetzt?

Okay, nehmen wir an, deine Kundin ist da gelandet, wo sie hinwollte, ausgestiegen – und steht nun da.

Denk mal zurück an deinen letzten Bahnhof: Was hast du da als Erstes getan, als du auf dem Gleis standest?

  • Dich umgesehen: Wohin jetzt?
  • Wo ist der Ausgang?
  • Wie komm ich dahin?

Du hast dich orientiert.

Überfüllte Bahnhöfe machen die Orientierung schwer; zu viele Ausgänge ebenso.

Learning 2:

Lass deine Landing Page ein übersichtlicher Bahnhof sein. Schildere klar aus: was es hier alles gibt, und wo der Ausgang ist.

Dein Ausgang ist dein „Jetzt Buchen“, „Jetzt kaufen“, „Jetzt abonnieren“-Button. Da soll dein Kunde am Ende hin. Klicken. (Hurrah!)

Im Unterschied zu den meisten Bahnhöfen hat deine ideale Landing Page nur einen einzigen Ausgang. Mehrere Buttons, na klar – aber alle führen in eine Richtung, zu einem Ziel.

Nur ein Ziel! Verwirre deine Besucher nicht.

Kennst du diese Bahnhöfe, die Ausgänge in alle vier Himmelsrichtungen haben – und auf allen steht “zur Innenstadt”? Oder “Zum Bus”? “Zum Hotel”?

Welchen Ausgang nimmst du in so einem Fall? Du rätst – und bist ziemlich schnell frustriert, wenn du merkst, dass es nicht der richtige war. Ja, da war ein Bus – aber nicht deiner. Ja, da ist so was wie Innenstadt, aber schön ist es nicht, der beschauliche Markt liegt in die andere Richtung. Falscher Ausgang – nervig! Nie wieder dieser Bahnhof!

Klare Beschilderung also, okay?

Es ist nicht verboten, mehrere Angebote auf einer Landing Page zu haben – aber es ist in etwas so, als würdest du sagen: „Okay, du wolltest Berlin, hier hast du Südkreuz, da Ostkreuz, dort Hauptbahnhof, und Gesundbrunnen haben wir auch noch, und …“

„Eh – ich wollt einfach Berlin!“

Gib deinem Besucher einfach Berlin, okay? Mach’s nicht zu kompliziert.

Und drängele nicht.

So wie du nach einer Reise vielleicht plötzlich hungrig bist, durstig, dir noch eine Zeitung kaufen willst, ein Mitbring-Geschenk, bevor du den Bahnhof verlässt, so will deine Kundin auf deiner Landing Page auch noch was tun:

  • Deine Infos in aller Ruhe lesen
  • Sich umschauen, hier und da noch etwas entdecken
  • Zeit haben, das Gefühl, angekommen zu sein

Begeistert sein

Und dann: Boom! Klicken, auf deinen Button, kaufen, bestellen – und wie du diese Prozesse am besten gestaltet, erfährst du in einem anderen Blogbeitrag von mir.

Landing Page vom Copywriter schreiben lassen

Fazit Landing Pages

Das noch, zum Mitnehmen & Überlegen für dich:

Landing Page Learning 3

Dein Bahnhof, deine Landing Page, ist nur eine Zwischenstation.

Deine Kundin ist nicht wegen des Bahnhofs gekommen – sie will weiter zu ihrem eigentlichen Ziel. Freunde besuchen, in ihr Hotel, zu einem Kongress, zu einem Konzert … Sie will nicht auf dem Bahnhof bleiben, wohnen, leben.

Mach deinen Bahnhof also nicht zum Hotel, mit allem Komfort: kein Bett (keine Lösung für ihre Probleme), sondern nur den Wegweiser zum Bett: dein Kurs, dein Programm, dein Produkt – da soll sie letztendlich landen, nicht auf immer und ewig auf dem Bahnhof verweilen.

Es geht weiter von der Landing Page aus: zum eigentlichen Ziel.

  • Weiß du, was das Ziel deiner Kunden ist?
  • Benenne es klar.
  • Und leite sie unmissverständlich hin.

Viel Spaß!

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Landing Pages –

kein Geheimnis mehr!

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Joey

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